Land unterstützt Ausbau der Studienmöglichkeiten


Geisenheim. Die Hochschule Geisenheim University erhält zur Unterstützung ihrer Weiterentwicklung Mittel aus dem Hochschulpakt 2020. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper von Boris Rhein, dem Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, erfahren hat, werden ihr für das laufende Jahr für die Umsetzung der Programmlinie Lehre 8 Millionen Euro zugewiesen.

„Die Hochschule Geisenheim steigert seit ihrer Gründung kontinuierlich die Zahl der Studierenden und Studiengänge. Nach der Existenzsicherung erfolgt der umfassende Standortausbau mit erheblicher finanzieller Unterstützung“, erklärte die CDU-Politikerin. „Was vor fünf Jahren mutig auf den Weg gebracht wurde, wird insbesondere dank des großen Engagements der Verantwortlichen und Mitarbeiter vor Ort, aber auch der Flankierung durch die Landesregierung zu einer Erfolgsgeschichte.“

Konkrete Festlegungen zur Umsetzung des Hochschulpakts 2020 seien in der Zielvereinbarung 2016 bis 2020 enthalten. Über diesen Zeitraum werde die Hochschule Geisenheim insgesamt 700 zusätzliche Studienanfänger aufnehmen. „Hierzu stellt das Land über den Hochschulpakt zusätzliche Mittel bereit, um die Qualität zu sichern, die Betreuungsrelation insgesamt zu verbessern und die Abbruchquoten zu minimieren“, so Petra Müller-Klepper. Die Mittel aus dem Hochschulpakt – landesweit 255 Millionen Euro - flössen vor allem in neue Studienangebote, zusätzliches Personal und den Ausbau der Infrastruktur. Die Mittel werden je zur Hälfte von Land und Bund bereitgestellt.

Im Gründungsjahr 2013 habe der hälftige Landesanteil der Zuweisung aus dem Hochschulpakt für Geisenheim 500.300 Euro betragen. Seitdem sei er auf aktuell 4 Millionen Euro gestiegen und liege damit über dem geplanten Ansatz von 3,17 Millionen Euro. „Dies verdeutlicht das hohe Engagement, mit der die Landesregierung die Entwicklung fördert.“

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