„Staffelstab“-Übergabe ans Obere Mittelrheintal

Rheingau/Bad Schwalbach. Nach der erfolgreichen Landesgartenschau (LGS) in Bad Schwalbach richten sich die Blicke nun auf die Bundesgartenschau, die 2031 oder möglicherweise schon 2029 im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal stattfinden wird. Bei der Abschlussveranstaltung der Landesgartenschau im Kurpark der Kreisstadt wurde offiziell der Staffelstab übergeben - in einer besonderen Form: als Schwartenbrett. Es vereint die Austragungsorte der beiden Gartenschauen, indem es den Weg von Bad Schwalbach ins Rheintal darstellt. Künstler Klaus-Dieter Becker lässt den Himmel über den Wahrzeichen von Bad Schwalbach – dem Kurhaus und dem Weinbrunnen – fließend in den Rhein übergehen.

Der Bürgermeister von Bad Schwalbach, Martin Hußmann, und der Vorsitzende des Fördervereins Landesgartenschau, Karl-Heinz Petry, übergaben das Kunstwerk an den Vorsteher des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal und Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Frank Puchtler. Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper und der 1. Stadtrat von Lorch, Karl-Heinz Augustin, dankten für das Zeichen der Verbundenheit und den symbolischen Brückenschlag übers Gebück. „Wir werden alles daran setzen, dass wie in Bad Schwalbach die Schau im Mittelrheintal als Chance genutzt wird, um die Region aufzuwerten und weiter zu entwickeln – als Wohn- und Erholungsort für die Bevölkerung, als touristischer Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern“, waren sie sich mit Frank Puchtler einig.

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